Am 25. April 2024 fand ein Workshop zu “Corpus Infrastructure & Data Management” mit dem Gastreferenten Dr. Thomas Schmidt (LinguisticBits https://linguisticbits.de/) statt, der von Prof. Karola Pitsch und Anne Ferger organisiert wurde. Das Zentrum Assistive Technologien Rhein-Ruhr ist ein gemeinsames Projekt des Verbunds der Hochschulen Rhein-Waal, Bonn-Rhein-Sieg, Niederrhein und der Universität Duisburg-Essen. Unterschiedliche fachwissenschaftliche Perspektiven aus dem Projekt, wie Kommunikationswissenschaft, Informatik und Psychologie, erfordern eine gut konzipierte gemeinsame Datenbasis. Um die Erforschung von assistiven Technologien zu koordinieren wurden entwickelte Korpusinfrastrukturen und Datenmanagement diskutiert.
Im April nahm Jordan Schneider von der H-BRS am Netzwerktreffen Digitale Assistenzsysteme am Arbeitsplatz (DAAAP) in Hamburg teil. Die Veranstaltung brachte Hersteller, Forschungseinrichtungen und Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) zusammen, um sich über praxistaugliche Assistenztechnologien für den Arbeitsalltag auszutauschen. Gezeigt wurden vor allem montageunterstützende Systeme, tabletbasierte Benutzeroberflächen und industrielle Robotiklösungen. Ein zentrales Thema war die fortschreitende Digitalisierung in Werkstätten.
Der Besuch bot ZAT wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen und neue Kooperationsmöglichkeiten im Bereich digitaler Assistenzsysteme am Arbeitsplatz.
Am 29. Februar 2024 fand der internationale Workshop zum Thema “Medical care and daily activities using technology” unter der Leitung von Prof. Karola Pitsch statt. Das Ziel dieses Workshops war es, internationale Grundsätze zur Unterstützung von medizinischen und täglichen Aktivitäten mithilfe von Technologie zu diskutieren. Forscher aus den Bereichen Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Informationstechnologie präsentierten ihre Arbeit zu assistiven Technologien in der Zwischenpandemie-Ära.
Danksagung Die Finanzierung für diesen Workshop erfolgte unter anderem im Rahmen der Promotion of Joint International Research (International Collaborative Research) von Prof.
Team Hochschule Rhein-Waal Das Team der Hochschule Rhein-Waal verbindet interdisziplinär soziale und technische Forschung in mit digitalen Technologien, welche den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Aspekte der menschlichen Wahrnehmung und des Entscheidungs- und Handlungsverhaltens werden bei der Modellierung technischer Systeme berücksichtigt, um Betroffene und Ihr Umfeld individuell und adaptiv optimal sowohl im Alltag als auch in der Arbeitswelt unterstützen, um u.a. kognitive Belastungen zu reduzieren. Ein wichtiges Ziel ist dabei, wissenschaftliche Entwicklungen gemeinsam mit Praxispartner*innen in der Region Rhein-Ruhr in praktisch nutzbare Produkte für Endanwender*innen zu überführen.
Team Universität Duisburg-Essen Das Team der Universität Duisburg-Essen stellt sich vor:
Prof. Dr. Karola Pitsch: Professorin für Multimodale Kommunikation, Soziale Interaktion & Technologie Dr. Thomas Schmidt: wiss. Mitarbeiter Anne Ferger: wiss. Mitarbeiterin Felix Bergmann: wiss. Mitarbeiter Das Team der Universität Duisburg-Essen. v.l.n.r.: Anne Ferger, Karola Pitsch, Thomas Schmidt, Felix Bergmann
Team Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Das Institut für Künstliche Intelligenz und Autonome Systeme (A2S) betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung, um die erforderliche Intelligenz für autonome, auf den Menschen ausgerichtete Roboter in dynamischen Umgebungen zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickeln wir erklärbare, anpassungsfähige und zuverlässige KI- basierte autonome Systeme, die sicher und vertrauenswürdig handeln.
Webseite: https://www.h-brs.de/de/ia2s
Prof. Dr. Teena Chakkalayil Hassan: Professorin für Informatik, mathematische Grundlagen autonomer Systeme Prof. Dr. Luigi Lo Iacono: Professor für IT-Sicherheit Prof.
Team Hochschule Niederrhein Das Team des AmI-Labor entwickelt als Teil des interdisziplinär forschenden Kompetenzzentrums FAST der Hochschule Niederrhein Assistenztechnologien und -systeme. Diese assistiven Systeme, kombiniert mit neuesten KI Anwendungen, adressieren Einsatzgebiete wie Pflege und Healthcare, Mobilität und Bildung. Menschen sollen in ihrem Berufs- und Alltagsleben über rechner- und sensorgestützte, personalisierte, sichere und datenschutzkonforme Assistenzsysteme unterstützt werden. Zu deren Realisierung werden u.a. Technologien aus den Bereichen Mensch-Maschine-Interaktion, maschinelles Lernen und Virtual / Augmented Reality (VR/AR) eingesetzt.
Anne Ferger: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für assistive Technologien Rhein-Ruhr
Kontakt Raum: R12 T03 F07 Tel. : +49.201.183 7000 email: anne.ferger@uni-due.de Anschrift Fakultät für Geisteswissenschaften Institut für Kommunikationswissenschaft Universität Duisburg-Essen Universitätstraße 12 D-45141 Essen Beruflicher Werdegang Anne Ferger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Assistive Technologien Rhein-Ruhr an der Universität Duisburg-Essen. Mit einem Hintergrund in Linguistik und Research Software Engineering arbeitet sie vor allem im Bereich der Nachhaltigkeit von Forschungsdaten und Forschungssoftware, auch im Kontext der nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI4Culture).
Dipl.-Kff. Martina Braun
Kontakt phone: +49 2151 822 4696 email: Martina.Braun@hs-niederrhein.de Büro : BE23 Ort : Reinarzstr. 49, 47805 Krefeld Anschrift Hochschule Niederrhein Reinarzstr. 49 47805 Krefeld Fachlicher Hintergrund Frau Braun verfügt über viel Erfahrung in den Bereichen Akzeptanzanalysen, Evaluation, Marketing und Wissenstransfer, die sie in zahlreichen Projekten sammeln konnte. Sie hat nach dem Studium zunächst im Vertrieb und Beratung gearbeitet bevor sie 2004 als Projektmanagerin an der HSNR begann.